Taeeul Mantra - Erklärung

吽哆 吽哆
훔치 훔치

Hum-chi Hum-chi

 

Meine Eltern Himmel und Erde! Meine Eltern Himmel und Erde!

 

  • Hum-chi Hum-chi: der Ruf nach den Eltern Himmel und Erde; durch die Rezitation von "hum" verbindet sich dein Inneres mit dem Inneren der Eltern Himmel und Erde, wodurch deine Seele (=Himmelgebundener Geist) heller wird. Durch die Rezitation von "chi" wird dein Inneres mit reiner Lebensenergie gefüllt, wodurch dein Geist (=Erdgebundener Geist) stabil wird.
  • Hum: der Klang, der durch die völlige Vereinigung von Yin und Yang vom Inneren (mind) der Eltern Himmel und Erde her vibriert. Er ist das "yul-lyeo" des Universums, ein bestimmter Klang, der dein Inneres mit dem Inneren der Eltern Himmel und Erde in Einklang bringt. Daher kannst du, wenn du "hum" rezitierst, dem Inneren der Eltern Himmel und Erde näher kommen.
  • Chi: der Klang, der das Innere der Eltern Himmel und Erde völlig mit deinem Inneren eins werden lässt. Er ist ebenfalls das "yul-lyeo" des Universums, das dein Inneres mit dem Inneren der Eltern eins werden lässt, damit du den Naturgesetzen entsprechend handeln kannst, so wie es der Wille unserer Eltern Himmel und Erde ist.



太乙 天上 元君
태을 천상 원군

Tae-eul Cheon-sang Weon-gun

Tae-eul, die ihr im Nordhimmel weilt, ihr beiden ursprünglichen Herrscher der Konstellation Du und der Konstellation U.

 

  • Tae-eul: der Dao-Name von zwei schwarzen Drachen des himmlischen Zweiges "gap" und des himmlischen Zweiges "mu", die sich in den Konstellationen Du und U aufhalten;
  • Tae: bezieht sich auf die Konstellation Du (Abkürzung für "Nam-du-yuk-seong"), die die erste der sieben Sternenkonstellationen des Nordens (Winter) ist, gemeinhin bekannt unter dem Namen "Schütze";
  • Eul: bezieht sich auf die Konstellation U (Abkürzung für "Gyeon-u-seong"), die die zweite der sieben Sternkonstellationen des Nordens ist, gemeinhin bekannt unter dem Namen "Aquila" oder "Adler";
  • Cheon-sang: hier bezieht sich der Ausdruck nicht auf den Ort, an dem Okhwang-Sangjenim weilt, sondern auf das "yul-lyeo" des Universums, das der Ort ist, an dem man die Wurzel des Inneren des Universums - das mit dem Inneren von Okhwang-Sangjenim verbunden ist - finden kann. Daher kann das Innere des Universums sich durch Okhwang-Sangjenim in der Welt verbreiten.
  • Weon-gun: bezieht sich auf die beiden uranfänglichsten Herrscher, die über die Konstellationen Du und U herrschen; Sie sind "Gap-mu-heuk-ryong" (die schwarzen (=heuk) Drachen (=ryong) der himmlischen Zweige gap und mu): Wesen, die durch die Offenbarung des Inneren des Universums entstanden;



吽哩 哆㖿 都來
훔리 치야 도래

Hum-ri Chi-ya Do-rae

 

Durch den Klang "hum" öffnen sich meine inneren Augen, durch den Klang "chi" öffnen sich meine inneren Ohren, auf dass mein Inneres hell werde und ich das Himmelreich auf Erden kommen sehe.

 

  • Hum-ri: der Klang, der vom Inneren der Eltern Himmel und Erde her vibriert, resoniert mit deinem Inneren, das sich im oberen Energiezentrum (Zirbeldrüse, drittes Auge) befindet. Dadurch kann sich dein drittes Auge öffnen.
  • Chi-ya: der Klang, der dein Inneres völlig mit dem Inneren der Eltern Himmel und Erde eins werden lässt. Er resoniert mit deinem inneren Ohr, so dass es sich ebenfalls öffnet.
  • Do-rae: Die Helligkeit deines Inneren breitet sich aus und wird eins mit der Helligkeit des Inneren der Eltern Himmel und Erde. Die Sangsaeng-Welt des Nachhimmels kommt, in der Männer und Frauen in Harmonie leben.



吽哩 喊哩 娑婆訶
훔리 함리 사바하

Hum-ri Ham-ri Sa-ba-ha

Der Klang "hum" öffnet meine inneren Augen, dieses eine heilige Wort, das ich inbrünstig rezitiere, öffnet meine inneren Augen. Bitte gewährt mir die Erfüllung meiner Wünsche in großem Maße!

 

  • Hum-ri: der Klang, der vom Inneren der Eltern Himmel und Erde her vibriert, resoniert mit deinem Inneren, das sich im oberen Energiezentrum (Zirbeldrüse, drittes Auge) befindet.
  • Ham-ri: Durch die Resonation des kraftvollen Ausrufens des einen heiligen Wortes "hum" öffnen sich die Augen deines Inneren.
  • Sa-ba-ha: Bitte erlaubt, dass mein mangelhaftes Rezitieren des heiligen Wortes zu mir wie eine große Welle zurückkehrt. (hier liegt ein für den asiatischen Raum typischer Ausdruck der Bescheidenheit vor: man nennt seine eigene Rezitation mangelhaft, und bittet so um Vergebung und die Erteilung der göttlichen Gnade)



Quelle: Kim Gyeong-su empfing das Taeeul Mantra vom Himmel, nachdem er 50 Jahre lang meditiert hatte, und überlieferte es dem reinkarnierten Gang Jeung-san.

Kommentar und Übersetzung: Jinju2Saram